Roboter wird mit einem Tablet gesteuert.
Kostenmanager der Intralogistik flirten mit Automatisierung

Intralogistik³

Die Intralogistik-Unternehmen stehen unter Druck. Der weltweit anschwellende, immer stärker individualisierte Warenfluss zwingt immer öfter zu Neustrukturierungen. Die Herausforderung liegt vor allem darin, den zunehmenden Warenfluss effizienter zu gestalten und präziser zu steuern. Das zwingt die Marktteilnehmer zur Abkehr von eingespielten Vorgehensweisen und veralteten Arbeitstechniken. Und treibt sie zwangsläufig Richtung Automatisierung.

Ein vielversprechender Weg zur Effizienzsteigerung führt über die flexible Automatisierung. Sie wurde speziell für diese Herausforderung der Intralogistik konzipiert und hat den Vorteil, dass sie sich nahtlos in vorhandene Prozesse, Strukturen und Einrichtungen integrieren lässt. So gesehen ist es auch nicht besonders verwunderlich, dass sie mittlerweile vor allem dort nachgefragt wird, wo die Effizienzfrage ganz oben auf der Tagesordnung steht, wo Aufträge besonders schnell abgearbeitet und Abläufe bis zur letzten Sekunde flexibel gehalten werden müssen. Und wo es primär um repetitive Arbeit geht und ein Mehrschichtbetrieb erforderlich ist.

Ein vielversprechender Weg zur Effizienzsteigerung führt über die flexible Automatisierung.

Der hohe Effizienzgrad einer solchen Lösung beginnt mit einer sorgfältigen Analyse. Und damit, dass sie von Anfang an individuell auf spezifische Kundenbedürfnisse zugeschnitten werden kann. Aber auf der Habenseite der Kosteneffizienz sind noch weit gravierendere Punkte: Die selbstfahrenden Geräte sind rund um die Uhr einsetzbar und führen zu erheblichen Einsparungen im Personalwesen ebenso wie zum gänzlichen Wegfall krankheitsbedingter Ausfälle. Schon von daher wird die Kostenmanager auch die kurzzeitig mögliche Implementierung der Lösung erfreuen.

Das effizientere Arbeitstempo inkludieren Systemkomponenten, die miteinander kommunizieren, autonom fahrende Flurförderzeuge, die selbstständig ihr Transportziel ausfindig machen. Hinzu kommt, dass das ganze System mobil, das heißt schnell und einfach abbau- und woanders wieder aufbaubar ist, ohne notwendige Strukturanpassungen.

Als unverzichtbar erweist sich die flexible Automation aber auch in Werkhallen, wo das oberste Gebot Sicherheit heißt. Wo es also darum geht, kostspieligen Produktionsausfällen und Beschädigungen von kostbaren Transportgütern vorzubeugen und, fast noch wichtiger, Unfälle in den Werkhallen zu verhindern. Das erfordert funktionssichere, robuste und einsatzerprobte Systemkomponenten. Die Flurförderzeuge von Linde sind dafür bekannt – ebenso wie ihre dazugehörigen Systemkomponenten und das rund um den Globus gespannte verlässliche Servicenetz.

Wie überall führt der Weg zu Kosteneinsparungen auch in der Intralogistik vor allem über die Digitalisierung. Voraussetzung dafür ist allerdings auch eine ganzheitliche Betrachtung und der Aufbau digitaler Kompetenzen auf der Kundenseite.

INTRALOGISTIK³ - Der Blog

Frank Heptner ist Senior Director Consultancy and Projects Intralogistics Solutions bei Linde Material Handling. Der studierte Witschaftsingenieur für Maschinenbau entwickelte sich im Laufe seiner über 15-jährigen Karriere zum Spezialisten in Sachen Automatic Warehouse Solutions.

Bei Linde verantwortet der gebürtige Deutsche, der in Frankreich aufwuchs, das Beratungsgeschäft für die Intralogistik und das Projektmanagement für Intralogistiklösungen. In seinem Blog blickt er auf die aktuellen Trends und Entwicklungen in der Branche.