C-MATIC von Linde auf der WoMH 2018
Nachschub rund um die Uhr

Automatische Versorgung von Produktionslinien

In der Produktion müssen alle Transportprozesse reibungslos und genau getaktet ineinandergreifen. Wie das mit Hilfe von manuellen, semi-automatischen und automatischen Lösungen optimal gelingt, zeigt Linde in einer exemplarischen Produktionsumgebung auf der World of Material Handling. Für leichte bis mittlere Transportaufgaben sind hierbei der P-MATIC und der C-MATIC im Einsatz.

Beim P-MATIC handelt es sich um einen Schlepper, der bis zu 5.000 Kilogramm automatisch von und zu entsprechenden Stationen im Produktionsprozess transportiert. Er kommt unter anderem in der Fahrzeugproduktion beim Autobauer Opel in Wien zum Einsatz. Das aktualisierte auf der World of Material Handling demonstrierte Modell verfügt über zahlreiche zusätzliche Merkmale in puncto Sicherheit und Effizienz.

So lässt sich beispielsweise das Steuerungsdisplay bei Bedarf zur Seite wegklappen. Dadurch verbessert sich die Sicht auf die Lasten, falls das Fahrzeug streckenweise manuell bedient wird. Der neue 360-Grad-Navigationslaser sorgt außerdem dafür, dass Objekte in größerer Entfernung erkannt werden. Dadurch findet das Fahrzeug auch in größeren Räumen immer ausreichend Referenzpunkte für die Navigation. Dank zusätzlicher seitlicher Sicherheitssensoren nimmt der P-MATIC Hindernisse oder Personen in seiner Umgebung noch besser war und kann rechtzeitig reagieren. Das Fahrzeug erreicht derzeit eine Geschwindigkeit von rund 7,2 Kilometer pro Stunde im automatisierten und rund zehn Kilometer pro Stunde im manuellen Betrieb.

Ausdauer im Produktionsparcours

Mit dem C-MATIC hat Linde ein völlig neues Konzept in sein Portfolio an Automatisierungslösungen aufgenommen. Auf der World of Material Handling zeigt der kompakte Unterfahrschlepper - C heißt er in Anlehnung an „cart“- wie er einfache Automatisierungsprozesse in der Produktionslogistik wirkungsvoll unterstützt. Dazu manövriert er eigenständig entlang eines einfach zu installierenden Magnetbands und dockt unter einen bereitgestellten Trolley an. Auf Knopfdruck transportiert er anschließend Lasten bis zu 650 Kilogramm mit einer Geschwindigkeit von maximal drei Kilometer pro Stunde.

Der kleine Helfer beweist dabei Ausdauer: bis zu 16 Stunden lang reicht eine Batterieladung. So hilft er bei der sequenziellen oder kontinuierlichen Linienzulieferung durch eine zuverlässige Teileversorgung. Dank des einfach zu verlegenden Magnetbands, lassen sich neue Routen flexibel und kurzfristig einrichten. Mithilfe von RFID-Tags unter dem Magnetband kann der C-MATIC weitere Aktionen ausführen, beispielsweise eine Verlangsamung an Fußgängerkreuzungen.