Automatisierter Routenzug von Linde

Automatisch besser

Anschlussfähige Lösungen für die Intralogistik

Hand in Hand mit der Maschine

Das Thema Automatisierung bewegt die Logistikbranche schon lange und hat mit der nahezu vollständigen Digitalisierung von Geschäftsprozessen in den vergangenen Jahren zusätzliche Dynamik erfahren. Effizienter, präziser, sicherer: Die Vorteile einer automatisierten Intralogistik liegen auf der Hand – und zugleich einige grundlegende Fragen. Für wen lohnt sich das? Wie aufwendig ist die Implementierung? Ist die Technologie ausgereift? Und wie passt das alles zu den Bestandssystemen und in den Gesamtprozess?

Skalierbar für alle Anforderungen

Linde Material Handling bietet gemeinsam mit führenden Technologiepartnern flexible, skalierbare und sichere Lösungen. Unternehmen können sich dabei auf Linde als zuverlässigen Partner verlassen, der als permanenter Ansprechpartner und mit dem übergreifenden Blick für die Komplettlösung an ihrer Seite ist – von der Anforderungsermittlung, Beratung und Planung bis zur Umsetzung und dem Support. Hierzu gehören Services wie eine Materialflussanalyse, die Projektplanung, Ingenieursleistungen und Abnahmetests. Durch die Modularität der Lösungen bietet Linde eine große Leistungsbandbreite, vom einzelnen Prozessschritt bis zu komplexen Materialflüssen.

Modular und integriert

Automatisierung funktioniert am besten, wenn alle Systeme reibungslos miteinander kommunizieren und interagieren. Die modularen Lösungen von Linde verfügen über alle erforderlichen Schnittstellen, um sie in sämtliche Prozesse und Systeme einzubinden. Damit lassen sich einzelne Linde-Fahrzeuge der MATIC-Reihe oder eine ganze Flotte nahtlos mit den bestehenden IT- und Betriebsprozessen verzahnen.

Die Steuerung der Flotte übernimmt eine Supervisor-Software in Echtzeit effizient, sicher und wirtschaftlich. Besonders gut können die Automatisierungslösungen von Linde ihre Vorteile ausspielen, indem sie beispielsweise in das Warehouse-Management- oder ERP-System integriert werden. So bleiben Unternehmen mit den Linde-Automatisierungslösungen wettbewerbsfähig und anschlussfähig an die technologische Zukunft.

Geonavigation

Geonavigation ohne Infrastrukturbedarf

Basis für alle Automatisierungslösungen sind die Flurförderzeuge aus der Serienfertigung von Linde mit den bewährten Eigenschaften in puncto Sicherheit und Performance. Durch Integration einer innovativen Technologie zur Geonavigation verwandeln sie sich in die automatisierten Fahrzeuge der MATIC-Reihe, die ganz ohne zusätzliche Infrastruktur wie etwa Leiterbahnen auskommen.

Das System nutzt Strukturen wie Regale, Wände, Einrichtungen und Maschinen um eine zweidimensionale Karte zu erstellen. Darin werden Routen und Aktionspunkte wie Lagerplätze und Übergabepunkte einmalig definiert. Veränderungen der Raumstruktur oder der Abläufe kann das System jederzeit problemlos dazulernen. Die MATIC-Stapler erkennen mithilfe der Karte ihre Position im Raum, indem sie mit einem Navigationslaser in Echtzeit die Referenzkarte mit den vorgefundenen Strukturen abgleichen.

Vorteile im Überblick

Smart unterwegs

Das Geonavigationssystem verleiht den autonomen Flurförderzeugen von Linde die erforderliche Intelligenz, die sie für einen präzisen und umschlagsstarken Intralogistikeinsatz benötigen.

Sichere Interaktion

Die selbststeuernden Fahrzeuge erkennen ihre Umgebung und reagieren angemessen und schnell darauf. Raumobjekten sowie anderen Fahrzeugen und Menschen weichen sie sicher aus.

Wirtschaftlicher Dauerbetrieb

Die autonomen Fahrzeuge sind nicht an Schichten gebunden und rund um die Uhr mit kontinuierlicher Leistung und Präzision verfügbar. Das macht ihren Einsatz besonders wirtschaftlich.

Robust und präzise

Die MATIC-Modellserie autonomer Stapler und Lagertechnikgeräte basiert auf bewährten und robusten Linde-Modellen, die mit intelligenter Robotiksteuerung für präzises Arbeiten ausgerüstet wurden.

Automatisierte Fahrzeuge von Linde

Die autonome MATIC-Range von Linde deckt aktuelle 80 Prozent aller Handling-Aufgaben in Produktion und Lagerlogistik ab. Hierzu gehören beispielsweise Hoch- und Niederhubwagen, Schlepper, Gegengewichtshubwagen und ein hochfunktionales Schmalganggerät. Je nach Anforderungen werden die passenden Produkte von Linde in Kombination mit den Partnertechnologien in ein Gesamtkonzept für einzelne Prozessschritte oder für einen vollständig automatisierten Materialfluss eingebunden.

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Der neue in der Reihe: C-MATIC

Der neue autonome Linde C-MATIC markiert den Einstieg von Linde Material Handling in das Segment der Unterfahr-Schlepper. Er fährt bis zu 16 Stunden nonstop, verfügt über alle erforderlichen Sicherheitsfeatures und lässt sich denkbar flexibel in die innerbetrieblichen Materialflussprozesse integrieren. Er manövriert selbstständig auf einem zuvor installierten Magnetband durch den Lagerbereich. Am Abnahmepunkt fährt er unter den jeweils bereitgestellten Trolley und „dockt“ diesen über einen ausfahrbaren Mitnahmebolzen an. Dabei bewegt der Linde C-MATIC problemlos Lastenträger mit einem Gewicht bis zu 650 kg.

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Zusammenspiel mit Dematic

Die geballte Kraft der Intralogistik-Automatisierung

Mit dem Kauf von Dematic durch die KION Group steht Linde ein führender internationaler Anbieter hochmoderner, integrierter Automatisierungstechnologie als Partner zur Seite. Die Hard- und Softwarekomponenten von Dematic ergänzen sich dabei ideal mit den Fahrzeugen und Lösungen von Linde. Dadurch lassen sich Systeme mit hohem Automatisierungsgrad und hoher Spezialisierung umsetzen. Linde berät Unternehmen bei der passenden Lösung, übernimmt das Projektmanagement und bietet auch hier ein weltweites Service- und Vertriebsnetz. Durch die Partnerschaft profitieren Unternehmen von einem gebündelten Know-how und umfassenden Kapazitäten für die Automatisierung von Lieferketten und einen optimierten Materialfluss.

Anwenderberichte zum Einsatz von Automatisierungslösungen

Warentransport flexibel automatisiert

„Mut zur Veränderung“ lautet für den Wolf GmbH das Motto für 2016. Treffender in Bezug auf die Anschaffung des ersten automatisierten Flurförderzeuges im Betrieb könnte die Ansage für den Systemanbieter für Heiz-, Lüftungs-, Klima- und Solartechnik nicht sein.

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Das Natürlichste der Welt

Das Stammwerk des französischen Metallverpackungsherstellers Massilly setzt in der Produktion auf umfassende Automatisierung. Der bislang manuelle Transport der Paletten in das Warenlager übernehmen nun automatisierte Flurförderzeugen – mit Erfolg: Sogar Firmenvertreter reisen an, um sich von den Linde Robotics-Geräten zu überzeugen.

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Opel fährt auf Automatisierung ab

Als erster Opel-Standort nimmt das Werk im österreichischen Aspern vollautomatische Fahrzeuge für längere Distanzen in Betrieb. Dabei setzt der Autobauer voll auf die Kompetenz von Linde. Die Herausforderung war, autonomes Fahren in die bestehenden Systeme zu integrieren.

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Optimierung ist eine Frage der Chemie

Einfach heißt nicht immer banal: Beweis hierfür ist das Automatisierungsprojekt auf der Grundlage des FTS-Systems, das von Linde Material Handling für BASF zur Optimierung der Effizienz und Sicherheit mit einer flexiblen und skalierbaren Lösung für die Logistik 4.0 integriert wurde.

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